Alle ProjekteENERGIE IM DORF

Energie sehen.
Veränderung verstehen.

Der gemeinsame Saldo aller Trafostationen und die PV-Anlagen der Bürgergenossenschaft machen die Energiebilanz Martinfelds sichtbar.

Im Dorf entdecken
01 / DIE FRAGE

Wie verändert sich die Energieversorgung vor Ort?

02 / UNSERE LÖSUNG

Die Thüringer Energienetze (TEN) stellen im Rahmen einer Kooperation den zusammengefassten Energiesaldo aller Trafostationen in Martinfeld bereit. Die Bürgergenossenschaft SMARTinfeld betreibt PV-Anlagen auf der Feuerwehr, dem Sportlerheim und dem Bürgermeisteramt. Die Messdaten der Feuerwehranlage sind bereits angebunden; die beiden weiteren Anlagen folgen.

03 / EIN BLICK AUF DIE DATEN

Was die Messpunkte zeigen.

Messwert antippen → Verlauf öffnen

Messwerte werden geladen …

Aktualisierung alle 60 s · Werte älter als 60 Minuten werden ausgeblendet.
AUS DEM TEN-TRAFOSTATIONSSALDO BERECHNET

Was Martinfeld bezieht und zurückspeist.

Der von den Thüringer Energienetzen (TEN) bereitgestellte Messwert bildet den gemeinsamen Saldo aller Trafostationen in Martinfeld. Aus den Minutenleistungen werden Netzbezug, Rückspeisung und Bilanz für den gewählten Zeitraum berechnet.

Bilanz wird berechnet …

Berechnung und Grenzen

Positive Werte des zugeordneten Leistungsschlüssels entsprechen dem Netzbezug, negative der Rückspeisung. Positive und negative Minutenleistungen der signierten Rohzeitreihe werden getrennt summiert und durch 60 geteilt. Die Quellfelder für Tages- und Monatssummen werden nicht ungeprüft als kWh übernommen.

Geprüft werden eindeutige Zeitstempel im Minutentakt und die Vollständigkeit der Rohwerte. Fehlende Minuten werden nicht als Nullverbrauch ergänzt. Kalendertage richten sich nach Europe/Berlin, einschließlich 23- und 25-Stunden-Tagen.

Der Trafostationssaldo umfasst die Wirkung der Anlagen der Bürgergenossenschaft und der privaten PV-Anlagen, weist diese aber nicht einzeln aus. Direkt vor Ort genutzter Solarstrom bleibt am Trafo unsichtbar. Netzbezug ist deshalb nicht mit dem gesamten Stromverbrauch gleichzusetzen.

Die PV-Messwerte der Feuerwehr beschreiben nur diese einzelne Anlage der Bürgergenossenschaft. Die Daten von Sportlerheim und Bürgermeisteramt folgen. Vor der Bezeichnung als jährliches „Rückspeisedorf“ muss ein vollständiges, qualitätsgeprüftes Jahr ausgewertet werden.

RICHTIG EINORDNEN

Was sagen
die Daten aus?

Der Trafowert zeigt den Saldo zwischen Netzbezug und Rückspeisung für das Dorf. Neben den Anlagen der Bürgergenossenschaft speisen zahlreiche private PV-Anlagen ein. Deshalb gibt Martinfeld in sonnigen Monaten in Summe zeitweise beziehungsweise über den betrachteten Zeitraum mehr Energie ins Netz zurück, als es daraus bezieht. Das ist eine Bilanzaussage und bedeutet nicht, dass das Dorf jederzeit autark ist.

Direkt vor Ort genutzter Solarstrom passiert die Trafostationen nicht und ist im Netzsaldo nicht als Bezug oder Rückspeisung sichtbar. Die einzelne Feuerwehrmessung darf deshalb nicht mit der gesamten PV-Erzeugung Martinfelds gleichgesetzt werden. Mit den kommenden Daten von Sportlerheim und Bürgermeisteramt wird der Beitrag der Bürgergenossenschaft vollständiger sichtbar.

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