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Wenn die Straße
schwitzt.

Drei Hitzetage, ein Messstandort: Wie verändert sich die Fahrbahntemperatur nach einer hellen Oberflächenbehandlung?

BEOBACHTUNG AUS MARTINFELD

Wärmere Luft.
Kühlere Fahrbahn.

Die berichteten Tageshöchstwerte der Fahrbahn sanken von 56,1 auf 50,5 °C. Gleichzeitig stieg das Luftmaximum von 36,2 auf 37,2 °C.

5,6 °C

Niedrigeres Fahrbahnmaximum
am dritten gegenüber dem ersten Tag

Drei Tage im Vergleich.

Tageshöchstwerte in °C · Balkenhöhen ab 0 °C
DatumFahrbahnLuft
25.06.2026Vor der Behandlung56,136,2
26.06.2026Behandlung gegen 12:55 Uhr51,737,0
27.06.2026Oberfläche weiterhin hell50,537,2

Quelle: Jan Boses Originalbeitrag auf LinkedIn ↗.

MESSUNGEN ZUSAMMENFÜHREN

Mehr als eine Temperaturkurve.

Am Standort erfassten ein Infrarot-Thermometer die Fahrbahn, eine Wetterstation Lufttemperatur und Sonneneinstrahlung sowie Kamera und Radar den Verkehr. Die Auswertung erfolgte in ThingsBoard.

Der Beitrag beschreibt am 26. Juni einen Rückgang der Fahrbahntemperatur nach der Behandlung. Die helle Oberfläche blieb am Folgetag sichtbar.

GRENZEN DER AUSSAGE

Beobachtet, noch nicht abschließend erklärt.

Drei Tage an einem Standort ersetzen keinen kontrollierten Langzeitvergleich. Das genaue aufgebrachte Verfahren war im Beitrag noch nicht bestätigt. Eine dauerhaft nachgewiesene Kühlwirkung oder Kosteneinsparung lässt sich daraus nicht ableiten.

FÜR KOMMUNEN UND BAUHÖFE

Maßnahmen messbar
begleiten.

Dokumentieren Sie Ausgangszustand, Eingriffszeitpunkt und Material. Vergleichen Sie mehrere Tage und möglichst einen unbehandelten Abschnitt. Erfassen Sie Wetter, Verkehr, Aufwand und Kosten gemeinsam – so lassen sich Beobachtungen besser einordnen.

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